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TU Dortmund Mail: UniMail, Webmail, Serverdaten

Studierende der TU Dortmund lesen ihre Mails über den Dienst UniMail des IT & Medien Centrums (ITMC). Der Webmailer liegt unter webmail.tu-dortmund.de, die Adresse lautet vorname.nachname@tu-dortmund.de. Diese Anleitung zeigt, wie Sie den Zugang freischalten, Thunderbird oder Outlook einrichten und welche Regeln für Weiterleitung und Postfach gelten.

TU Dortmund Mail: UniMail, Webmail und Serverdaten
Auf einen Blick

Webmail: webmail.tu-dortmund.de (Roundcube)

Adresse: vorname.nachname@tu-dortmund.de oder @udo.edu

Anmeldung: UniAccount-Name (nicht die Mailadresse) und UniAccount-Passwort

Mailprogramm: Posteingang und Postausgang unimail.tu-dortmund.de

Exchange (nur Beschäftigte): Outlook Web App unter outlook.tu-dortmund.de

TU-Dortmund-Webmail öffnen

Rufen Sie webmail.tu-dortmund.de auf und melden Sie sich mit Ihrem UniAccount an. Der Webmailer läuft mit der Software Roundcube. Das ITMC hat ihn von SquirrelMail darauf umgestellt, die Oberfläche passt sich der Bildschirmgröße an und lässt sich auch auf dem Smartphone bedienen. Ein altes Lesezeichen auf die SquirrelMail-Adresse funktioniert nicht mehr, nutzen Sie die Hauptadresse.

Ein Stolperstein: Der Webmailer braucht Cookies. Sind sie im Browser gesperrt, meldet er nur, die Zugangsdaten seien falsch, obwohl sie stimmen. Dann hilft es, Cookies für die Seite zu erlauben.

Beenden Sie die Sitzung immer über "Abmelden" oben rechts. Aus Sicherheitsgründen verfällt eine Seite außerdem nach einiger Zeit. Eine lange Mail mit Denkpausen schreiben Sie deshalb besser zuerst in einem Editor und kopieren sie dann ins Fenster.

Der Zugang: UniAccount und UniMail freischalten

Alle Studierenden außer Gaststudierenden bekommen mit der Einschreibung einen UniAccount. Er muss einmalig über das ServicePortal der Uni freigeschaltet werden. Erst danach gibt es das Postfach. Die Zugangsdaten teilt die Uni laut ITMC-FAQ per Brief mit.

Wichtig für den Alltag: Die Uni schickt die Rückmeldeerinnerung jedes Semester an die UniMail-Adresse, dazu kommen weitere Mitteilungen zum Studium. Schauen Sie dort regelmäßig nach. Das ITMC verlangt sogar ausdrücklich, dass Nutzer ihr Postfach regelmäßig lesen und pflegen.

Meine E-Mail-Adresse

Die Adresse wird aus Ihrem Namen gebildet und ist nicht frei wählbar. Im Normalfall lautet sie vorname.nachname@tu-dortmund.de. Parallel funktioniert vorname.nachname@udo.edu, die Variante ist laut ITMC vor allem für den internationalen Austausch gedacht. Beide Formen landen im selben Postfach. Auch der Domainname aus der Zeit vor November 2007, uni-dortmund.de, kann noch statt tu-dortmund.de stehen.

Ein paar Regeln aus der FAQ:

  • Ist der Name schon vergeben, hängt die Uni eine Zahl an den Vornamen an.
  • Bestehen Vor- oder Nachname aus mehreren Teilen, bietet die Freischaltung Auswahlmöglichkeiten an.
  • Ist Ihr Name falsch geschrieben, bestätigen Sie die Freischaltung trotzdem bis zum Ende und geben die falsche Adresse nicht weiter. Die Namenskorrektur läuft über das Studierendensekretariat, die Adresse ändert danach nur das ITMC. Auf Wunsch bleibt die alte Adresse in der Regel 6 Monate parallel bestehen.
  • Im Webmailer sind zwei Absenderidentitäten bereits eingerichtet, eine für @tu-dortmund.de und eine für @udo.edu.

Thunderbird, Outlook und Handy einrichten

Für ein Mailprogramm legen Sie ein IMAP-Konto an. Das ITMC empfiehlt IMAP, weil Sie damit von mehreren Geräten gleichzeitig auf dasselbe Postfach zugreifen.

ServerPortVerschlüsselung
Posteingang (IMAP)unimail.tu-dortmund.de993SSL/TLS
Postausgang (SMTP)unimail.tu-dortmund.de465SSL/TLS

Benutzername ist der UniAccount-Name, nicht die Mailadresse. Das ist der häufigste Fehler. Das Passwort ist das UniAccount-Passwort. Als Anmeldeverfahren wählen Sie "Passwort, normal" (PLAIN). NTLM oder "sichere Kennwortauthentifizierung" (SPA) schalten Sie nicht ein.

Tragen Sie den Servernamen exakt so ein. Das Zertifikat gilt für unimail.tu-dortmund.de, bei einem anderen Namen meldet das Programm einen Zertifikatsfehler.

Automatisch einrichten: Im Netz der Uni, also auch im Uni-WLAN oder über VPN, richtet Thunderbird das Konto mit Mailadresse und Passwort von selbst ein. Bei Outlook funktioniert diese Automatik laut ITMC nicht, dort tragen Sie die Daten von Hand ein.

Wenn der Versand hakt: Wer über einen fremden Anbieter sendet, braucht SMTP-Anmeldung und SSL. Bei neueren Telekom-Speedport-Routern kann es nötig sein, den Uni-SMTP-Server in die Liste der "sicheren Mailserver" aufzunehmen.

Unsere Messung: Wir haben den Server am 28.10.2026 angesprochen. IMAP auf 993 und POP3 auf 995 antworten mit gültigem Zertifikat. Port 587 nimmt STARTTLS an. Port 143 gibt es nur mit STARTTLS, eine Anmeldung ohne Verschlüsselung lehnt der Server ab. Die Größenbegrenzung von 30 MB meldet der Server beim Versand ebenfalls. Die Angaben des ITMC bestätigen sich damit.

Mails weiterleiten, Abwesenheit einstellen

Weiterleitung und automatische Antwort finden Sie im Webmailer unter Filter. Sie wirken sofort, wenn eine Mail beim Server ankommt, nicht erst beim Öffnen eines Programms.

Bei der Weiterleitung gibt es eine Einschränkung. Die TU Dortmund schreibt: Eine automatische Umleitung von dienstlich bereitgestellten Postfächern auf eine Adresse außerhalb der Uni ist unzulässig, und das ITMC hilft bei der Einrichtung nicht. Ob die Regel auch Studierende ausdrücklich meint, sagt die Seite nicht. Fest steht: Wer weiterleitet, muss die Zieladresse genauso pflegen wie das Uni-Postfach, sonst kann der dortige Anbieter sie sperren. Bei fehlerhaften Weiterleitungen kann das ITMC die Einstellung löschen und im Extremfall den UniAccount sperren.

Der sichere Weg ohne Weiterleitung: Richten Sie UniMail auf dem Handy ein, dann sehen Sie neue Mails ohne Umweg.

Größe, Papierkorb und Spam

  • Mails verschicken: höchstens 30 MB inklusive Anhänge. Im Webmailer sind Anhänge auf 8 MB pro Anhang begrenzt. Größere Dateien legen Sie in Sciebo ab, wie das ITMC vorschlägt.
  • Papierkorb: Mails im Ordner "Trash" löscht der Server nach 30 Tagen automatisch. Auch in Thunderbird und Outlook müssen Sie den Papierkorb leeren, damit Mails endgültig verschwinden.
  • Postfachgröße: Eine feste Obergrenze nennt das ITMC derzeit nicht. Es kündigt aber an, Quotas einzuführen, falls die Mailboxen weiter wachsen. Im Webmailer zeigt der Link "Ordnergrößen" den belegten Platz.
  • Spam: Verdächtige Mails landen in einer zentralen Quarantäne, bei Änderungen kommt täglich eine Übersichtsmail. Mails in der Quarantäne bewahrt das ITMC 30 Tage auf. Bei Viren-Mails ersetzt der Server den Anhang durch einen Hinweistext.
  • Sicherung: Der Server wird täglich gegen Hardwareausfälle gesichert, einzelne Mails lassen sich aber nicht wiederherstellen. Was Sie versehentlich löschen, ist weg.

Exchange und Outlook: nur für Beschäftigte

Die TU Dortmund betreibt neben UniMail einen Exchange-Server. Der Dienst ist laut ITMC für Beschäftigte gedacht. Beschäftigte schalten dafür zuerst ihren UniAccount frei und können später von UniMail auf Exchange wechseln. Im Browser läuft Exchange als Outlook Web App unter outlook.tu-dortmund.de. Studierende nutzen den Webmailer oder IMAP mit UniMail.

Was passiert nach dem Studium?

Eine feste Frist nennt das ITMC nicht. Die FAQ sagt nur: Wird die Mailbox nach dem Ausscheiden über einen bestimmten Zeitraum nicht mehr verwaltet, können Adresse und Postfach ohne vorherige Sicherung gelöscht werden. Bei einer späteren Reaktivierung kann die Adresse anders lauten. Sichern Sie wichtige Mails also rechtzeitig vor dem Ende Ihrer Zeit an der Uni, und fragen Sie beim ITMC oder Studierendensekretariat nach der aktuellen Frist.

Vorsicht vor Phishing

Das ITMC warnt auf seiner Nachrichtenseite regelmäßig vor gefälschten Mails an Uni-Adressen. Typische Betreffs sind angebliche Sperrungen oder "Postfachkonto wiederherstellen". Geben Sie Ihr UniAccount-Passwort nur auf Seiten der TU Dortmund ein, die Sie selbst aufgerufen haben, nie über einen Link aus einer unerwarteten Mail.

Hilfe vom ITMC

Der Service Desk des ITMC sitzt in der Otto-Hahn-Straße 12 und ist telefonisch unter 0231 755-2444 erreichbar, per Mail unter service.itmc@tu-dortmund.de.

Häufige Fragen zur TU-Dortmund-Mail

Wie lautet meine E-Mail-Adresse an der TU Dortmund?

vorname.nachname@tu-dortmund.de, alternativ vorname.nachname@udo.edu. Sie wird aus Ihrem Namen gebildet, ist nicht frei wählbar und steht nach der UniAccount-Freischaltung im Webmailer.

Wo rufe ich meine Uni-Mails im Browser ab?

Unter webmail.tu-dortmund.de, mit UniAccount-Name und Passwort.

Mit welchem Benutzernamen melde ich mich im Mailprogramm an?

Mit dem UniAccount-Namen, nicht mit der Mailadresse.

Welche Serveradresse brauche ich für Thunderbird oder Outlook?

unimail.tu-dortmund.de, IMAP Port 993 (SSL) und SMTP Port 465 (SSL), Anmeldeverfahren "Passwort, normal".

Kann ich als Studierender Exchange nutzen?

Laut ITMC ist Exchange für Beschäftigte gedacht. Studierende arbeiten mit dem Webmailer oder IMAP.

Darf ich meine Uni-Mails an Gmail weiterleiten?

Die Uni lehnt automatische Weiterleitungen dienstlicher Postfächer nach außen ab. Das ITMC hilft nicht bei der Einrichtung. Wer es im Webmailer trotzdem einrichtet, muss die Zieladresse selbst pflegen.

Kann ich gelöschte Mails wiederherstellen?

Nein. Der Server wird nur als Ganzes gesichert, einzelne Mails nicht.

Weitere Hochschulen finden Sie in unserer Übersicht Uni Webmail. Auch die Uni Bielefeld, die Uni Duisburg-Essen und die Uni Siegen liegen in Nordrhein-Westfalen.