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PYUR Webmail: Login für Tele Columbus und primacom

Ihre PŸUR-Mails erreichen Sie im Browser unter webmail.pyur.net. Sie brauchen dafür kein Programm zu installieren und können sich von jedem Rechner aus anmelden. Diese Seite zeigt Ihnen, was Sie beim Login erwartet, welche Serverdaten für Outlook und Thunderbird gelten und was für Kunden der früheren Marke primacom gilt.

PYUR Webmail

Der Login bei webmail.pyur.net

Rufen Sie die Adresse webmail.pyur.net in Ihrem Browser auf. Achten Sie darauf, dass in der Adresszeile ein Schloss-Symbol und https steht. Meldet der Browser ein Problem mit der Verschlüsselung, geben Sie dort keine Zugangsdaten ein.

Anmeldemaske von PYUR Webmail mit den Feldern Benutzername und Passwort

Die Anmeldemaske ist schlicht: ein Feld für den Benutzernamen, eines für das Passwort, darunter der Knopf Anmelden. Beachten Sie, dass das obere Feld Benutzername heißt und nicht E-Mail-Adresse. Scheitert die Anmeldung mit dem reinen Namensteil, versuchen Sie es mit der vollständigen Adresse inklusive @pyur.net oder der Endung Ihres alten Anbieters.

Kennen Sie das? Die Zugangsdaten liegen irgendwo im Vertragsordner und wollen partout nicht auftauchen. Die Daten für das Postfach bekommen Sie von PŸUR, nicht von uns. Sie sind außerdem nicht identisch mit den Daten für Ihr Kundenkonto unter mein.pyur.com. Das verwechseln viele und wundern sich dann über die Fehlermeldung.

Welche Oberfläche Sie erwartet

PŸUR setzt beim Webmailer auf Roundcube, eine freie und weit verbreitete Software für Webmail. Stand August 2026 läuft dort die Version 1.6.17 mit einer eigenen PŸUR-Oberfläche. Die passt sich der Bildschirmbreite an und lässt sich deshalb auch auf dem Handy bedienen.

Nach der Anmeldung landen Sie im Posteingang. Über das Zahnrad gelangen Sie zu den Einstellungen. Dort ändern Sie unter anderem die Sprache der Oberfläche, die Zeitzone und das Datumsformat. Auch eine Signatur, also den Textbaustein unter jeder Ihrer Mails, legen Sie dort an. Ein Blick in diesen Bereich lohnt sich einmal zu Beginn, danach müssen Sie ihn selten wieder anfassen.

Adressbuch und ein einfacher Kalender gehören dazu. Wer den vollen Funktionsumfang eines Kalenders braucht, ist mit einem Programm auf dem eigenen Gerät besser bedient.

PŸUR, Tele Columbus und primacom: wer gehört zu wem

PŸUR ist seit Oktober 2017 die gemeinsame Marke der Tele Columbus AG. Darunter wurden mehrere Kabelanbieter zusammengeführt, die vorher eigene Namen trugen: primacom, pepcom, HLkomm, Kabel & Medien Service und Tele Columbus selbst. Die Gesellschaften blieben dabei bestehen, nach außen tritt aber nur noch PŸUR auf.

Für Ihre E-Mail-Adresse heißt das: Sie behalten Ihre alte Endung. Eine Adresse auf @primacom.net funktioniert weiter, ebenso Adressen der anderen früheren Marken. Nur ein eigener Webmailer für primacom existiert nicht mehr. Die Adresse webmail.primacom.net wird nicht mehr beantwortet.

Die Mailserver von primacom laufen dagegen unverändert weiter und tragen ein eigenes Sicherheitszertifikat. Wenn Sie eine primacom-Adresse in einem Mailprogramm einrichten, nutzen Sie deshalb die primacom-Server aus der zweiten Tabelle weiter unten und nicht die von PŸUR.

PŸUR-Mails in Outlook, Thunderbird oder auf dem Handy

Viele bearbeiten ihre Mails lieber in einem Programm als im Browser. Ob Outlook, Thunderbird, Apple Mail oder die Mail-App auf dem Smartphone: Sie brauchen neben Ihren Zugangsdaten immer die folgenden Serveradressen.

EinstellungServerPortVerschlüsselung
Posteingang (IMAP)imap.pyur.net993SSL/TLS
Posteingang (POP3)pop3.pyur.net995SSL/TLS
Postausgang (SMTP)mail.pyur.net465SSL/TLS

Für Adressen der früheren Marke primacom gelten eigene Server:

EinstellungServerPortVerschlüsselung
Posteingang (IMAP)imap.primacom.net993SSL/TLS
Posteingang (POP3)pop3.primacom.net995SSL/TLS
Postausgang (SMTP)mail.primacom.net465SSL/TLS

Beim Postausgang muss die Option "Server erfordert Authentifizierung" aktiv sein. Fehlt dieser Haken, empfangen Sie zwar Mails, können aber keine verschicken. Das ist die häufigste Ursache, wenn nur eine Richtung klemmt.

Nehmen Sie IMAP, wenn Sie Ihre Mails auf mehreren Geräten lesen. Dabei bleiben alle Nachrichten auf dem Server, jedes Gerät sieht denselben Stand. POP3 holt die Mails dagegen auf ein Gerät herunter. Für Handy und Rechner parallel ist das die schlechtere Wahl.

Sträubt sich Ihr Programm gegen Port 465, nimmt der Postausgangsserver auch Port 587 mit STARTTLS an. Verschlüsselt wird in beiden Fällen, nur der Weg dorthin unterscheidet sich.

Was passiert mit der Adresse nach dem Vertragsende

E-Mail-Adressen von PŸUR hängen am Vertrag. Kündigen Sie Ihren Anschluss, verlieren Sie auch das Postfach. Eingehende Nachrichten werden dann nicht mehr zugestellt, und verschicken können Sie über die Adresse ebenfalls nichts mehr. Weder im Browser noch über ein Mailprogramm.

Das trifft nicht nur PŸUR. Bei allen Telekommunikationsanbietern gilt dasselbe, und auch Adressen von Arbeitgebern, Hochschulen oder Vereinen sind irgendwann weg. Wer seit Jahren dieselbe Anbieter-Adresse für Bank, Behörden und Onlineshops nutzt, steht beim Wechsel vor einer Menge Arbeit.

Sichern Sie deshalb vor der Kündigung Ihre alten Mails, am besten über ein Programm mit IMAP. Und überlegen Sie, ob Sie künftig eine Adresse nutzen, die vom Anbieter unabhängig ist. Das kann eine eigene E-Mail-Adresse mit eigener Domain sein oder ein Postfach bei einem der großen Freemail-Dienste.

Hilfe bei Problemen

Kommen Sie trotz korrekter Daten nicht in Ihr Postfach, hilft nur der Anbieter selbst weiter. Antworten auf häufige Fragen sammelt PŸUR im Servicebereich. Persönlich erreichen Sie den Kundendienst über die Kontaktseite.

Prüfen Sie vorher zwei Dinge: ob die Feststelltaste aktiv ist und ob Sie wirklich das Postfach-Passwort verwenden und nicht das des Kundenkontos. Damit erledigen sich viele Fehlversuche von selbst.

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