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Uni Potsdam Mail: Mail.UP, Outlook, Serverdaten

An der Universität Potsdam heißt das E-Mail-System der zentralen Dienste Mail.UP. Es ist eine Groupware, also ein Postfach mit Kalender, Kontakten und Aufgaben, die Sie im Browser, in Outlook, in Thunderbird und auf dem Handy nutzen können. Betrieben wird sie vom Zentrum für Informationstechnologie und Medienmanagement (ZIM). Der Zugang läuft über den UP-Account. Diese Anleitung zeigt, wie Sie sich anmelden, welche Adresse Sie haben, wie Sie die Postfächer in Thunderbird, Outlook und auf dem Handy einrichten und was Sie zu Weiterleitung, Abwesenheit und dem Ende des Accounts nach dem Studium wissen sollten.

Uni Potsdam Mail: Mail.UP, Outlook und Serverdaten
Auf einen Blick

Webmail: mailup.uni-potsdam.de (Mail.UP)

Anmeldung: UP-Benutzername (z. B. ameier) und UP-Passwort

Adresse: vorname.nachname@uni-potsdam.de

Mailprogramm: IMAP imap.uni-potsdam.de Port 993, SMTP mailup.uni-potsdam.de Port 587

Konto verwalten: accountup.uni-potsdam.de (Account.UP)

Mail.UP im Browser öffnen

Rufen Sie mailup.uni-potsdam.de auf. Geben Sie die Adresse ohne Zusätze ein, denn die Hochschule weist bei Anmeldeproblemen ausdrücklich darauf hin. Als Loginname tragen Sie die Kurzform Ihrer Adresse ohne den Teil @uni-potsdam.de ein. Zu Antonia Meier gehört zum Beispiel der Benutzername ameier, das Passwort ist das Passwort Ihres UP-Accounts.

Wenn bei der Anmeldung nur eine fast weiße Seite mit dem Text "Access from your network is temporarily disabled" erscheint, haben Sie oder ein Gerät in Ihrem Netz mehrfach das falsche Passwort eingegeben. Meist ist ein falsch eingerichteter Mail-Client schuld, etwa Outlook oder die Mail-App auf dem Handy. Die Hochschule rät dazu, alle Geräte vom Netz zu trennen, etwa 20 Minuten zu warten und dann mit einem Gerät, das sicher richtig eingerichtet ist, wieder anzumelden. Die übrigen Geräte nehmen Sie danach nacheinander wieder ins Netz, so finden Sie das Problemgerät.

Meine E-Mail-Adresse: Lang- und Kurzform

Beschäftigte und Studierende bekommen eine Adresse nach dem Schema Vorname.Nachname@uni-potsdam.de. Ob Sie sie groß oder klein schreiben, ist egal. Nachrichten an diese Langform werden an Ihre bestehende Mailbox weitergeleitet. Die Kurzform ist die Adresse Ihrer bestehenden Mailbox und entspricht dem Benutzernamen, in den Anleitungen der Hochschule steht dafür zum Beispiel mmuster@uni-potsdam.de.

Haben Sie Ihr Mailprogramm auf die Kurzform eingerichtet und möchten künftig die Langform als Absender nutzen, müssen Sie die Absenderadresse im Programm oder in den Einstellungen von Mail.UP anpassen. Die Hochschule beschreibt das in den Mail.UP-FAQs.

UP-Account aktivieren und Passwort ändern

Der UP-Account ist Ihre persönliche Kennung für die zentralen Dienste, darunter Mail.UP, Moodle.UP und Box.UP. Bevor Sie ihn nutzen können, müssen Sie ihn einmal aktivieren, und zwar auf accountup.uni-potsdam.de. Studierende bekommen den Account zu Beginn des Studiums, Beschäftigte zu Beginn der Tätigkeit. Beschäftigte brauchen für die Aktivierung ihre Personalnummer vom Personalinformationsblatt. Lehrbeauftragte und Gäste bekommen einen Gastaccount über die zuständige Person in ihrem Bereich.

Auf derselben Seite ändern Sie auch Ihr Passwort oder setzen es neu. Nach Angabe der Hochschule lässt sich das Passwort für alle zentralen Dienste nur auf der Seite des Universitäts-Accounts ändern. Eine Änderung gilt dann für alle diese Dienste zugleich.

Wie lange gilt der Account nach dem Studium?

Die Gültigkeit des UP-Accounts endet 90 Tage nach dem Ausscheiden, bei Studierenden also nach der Exmatrikulation. Das ZIM informiert Sie rechtzeitig vorher per Mail über die anstehende Deaktivierung. Sichern Sie Ihre Mails deshalb früh. Für den Export richten Sie in einem externen Mailprogramm wie Thunderbird ein IMAP-Konto ein (siehe unten) und kopieren die Ordner. Kontakte exportieren Sie im Webmail unter Kontakte über das Zahnradsymbol.

Thunderbird einrichten

Thunderbird findet beim ersten Start einige Einstellungen selbst. Klicken Sie dann auf Manuell bearbeiten und tragen Sie diese Werte ein:

ServerPortVerschlüsselung
Posteingang (IMAP)imap.uni-potsdam.de993SSL/TLS
Postausgang (SMTP)mailup.uni-potsdam.de587 oder 465SSL/TLS

Als Anmeldeverfahren wählen Sie jeweils Passwort, normal, als Benutzername tragen Sie Ihren UP-Benutzernamen ein, also die Kurzform ohne @uni-potsdam.de. Klicken Sie danach auf Erneut testen und auf Konto erstellen. Wenn der Test scheitert, sperrt womöglich Ihre Firewall den Port 587 oder das Programm selbst. Geben Sie ihn dann frei.

Wir haben die Server am 15.10.2026 angesprochen. Der IMAP-Server auf Port 993 und der Postausgangsserver antworten. Auf Port 587 verlangt der Server die Verschlüsselung per STARTTLS, auf Port 465 baut er die Verschlüsselung gleich beim Verbinden auf. Das Zertifikat ist bis zum 11.03.2027 gültig. Es deckt neben mailup.uni-potsdam.de auch imap.uni-potsdam.de ab.

Gut zu wissen: Thunderbird zeigt standardmäßig nur Ordner an, die Sie abonniert haben. Wenn Ihnen Ordner fehlen, entfernen Sie in den Konteneinstellungen unter Server-Einstellungen, Erweitert das Häkchen bei "Nur abonnierte Ordner anzeigen".

Outlook am Windows-PC

Für Outlook am PC beschreibt die Hochschule eine eigene Anbindung: Outlook verbindet sich mit dem Mail.UP-Server über einen MAPI-Connector (CommuniGate Pro). Das ist ein Zusatzprogramm, das die Hochschule bereitstellt und das Sie vor der Einrichtung installieren. Danach legen Sie in Outlook ein Konto vom Typ "CommuniGate Pro Server" an und tragen diese Werte ein:

  • Servername: mailup.uni-potsdam.de
  • Portnummer: 993, mit Häkchen bei "Eine sichere Verbindung (SSL/TLS) benutzen"
  • Kontoname: Ihr UP-Benutzername
  • Kennwort: Ihr UP-Passwort
  • Wichtig: Das Häkchen bei "Anmeldung durch gesicherte Kennwortauthentifizierung" setzen Sie nicht. Wenn Outlook plötzlich Ihr Passwort nicht mehr akzeptiert, ist das laut Hochschule meist genau der Grund.
Die Anleitung der Hochschule nennt Outlook 2010 bis 2016. Wer mit dem MAPI-Weg nicht zurechtkommt und Outlook 2013 oder jünger hat, dem empfiehlt die Hochschule ActiveSync: Als Konto "Microsoft Exchange" mit dem Server mailup.uni-potsdam.de, dem Benutzernamen ohne @uni-potsdam.de. Dann synchronisiert Outlook auch Kalender und Kontakte. Die erste Synchronisation kann bis zu 10 Stunden dauern. Mit älteren Outlook-Versionen oder ohne ActiveSync richten Sie ein IMAP-Konto mit den Thunderbird-Daten ein.

Mail.UP auf dem Handy

iPhone und iPad

  1. In den Einstellungen unter Mail (früher: Mail, Kontakte, Kalender) einen Account hinzufügen und Exchange wählen.
  2. Als E-Mail-Adresse die Kurzadresse eintragen, zum Beispiel mmuster@uni-potsdam.de.
  3. Server: mailup.uni-potsdam.de. Das Feld Domain lassen Sie leer. Benutzername ist Ihr UP-Benutzername.
  4. Prüfen, dass die SSL-Verschlüsselung aktiv ist (die Voreinstellung).
Die Hochschule empfiehlt vor der Einrichtung ein Backup des iPhones, damit Kontakte und Kalender beim ersten Abgleich nicht überschrieben werden.

Android

  1. Unter Konten ein Konto hinzufügen und Microsoft Exchange ActiveSync wählen.
  2. E-Mail-Adresse und Passwort eintragen. In den erweiterten Servereinstellungen als Domain-/Benutzername Ihren UP-Benutzernamen angeben.
  3. Server: mailup.uni-potsdam.de mit sicherer Verbindung (SSL) und Port 443.
  4. Die Geräteadministration bestätigen. Sie gehört zum ActiveSync-Protokoll und erlaubt laut Hochschule im Grunde, die Daten des Handys bei Verlust aus der Ferne zu löschen.
Die Handy-Anleitungen der Hochschule stammen von 2023, die Menüs bei Ihnen können anders heißen. Wer nicht die System-App nutzen will, kann K-9 oder MailDroid verwenden, beide arbeiten nur per IMAP mit den Daten aus der Thunderbird-Tabelle.

Grenzen und Besonderheiten beim Versand

  • Größe: Eine Mail darf einschließlich aller Anhänge höchstens 20 MB groß sein.
  • Empfänger: Bis zu 100 Adressen pro Mail. Bei mehr Empfängern teilen Sie die Mail auf oder beantragen einen Verteiler beziehungsweise eine Liste auf dem Mailserver der Universität. Der Mailserver ist nicht für Massenmails gedacht und hat Limits für Mails pro Zeit und Adressen pro Mail.
  • Alte Dateiformate: Seit dem 4. März 2025 liefern die zentralen Mailserver Anhänge in unsicheren Altformaten wie Word 97 (.doc) und Excel 97 (.xls) nicht mehr aus. Von außen eingehende Mails bekommen statt der Datei eine PDF-Vorschau mit höchstens den ersten 10 Seiten. Mails von Uni-Adressen mit solchen Anhängen werden zurückgewiesen. Speichern Sie die Datei als .docx oder .xlsx, dann geht sie durch.
  • Spam: Verdächtige Mails markiert der Server mit "[SPAM]" im Betreff und legt sie im Ordner Junk-E-Mail ab. Mails in diesem Ordner, die älter als 90 Tage sind, werden beim Abmelden aus Mail.UP gelöscht. Das lässt sich in den Einstellungen abschalten.

Mails weiterleiten und Abwesenheit einstellen

Die Uni Potsdam erlaubt die Weiterleitung. So richten Sie sie in Mail.UP ein:

  1. Einstellungen, E-Mail, Alle Mails umleiten öffnen und den Schalter auf ON stellen.
  2. Die Zieladresse eintragen.
  3. Die Option "An: und Cc: Felder beibehalten" auf ON stellen.
Eine Warnung der Hochschule: Mails an Adressen bei hotmail.de, hotmail.com, msn.com, outlook.de und outlook.com werden von Microsoft nicht mehr zuverlässig zugestellt. Microsoft lässt nur noch Absender sicher durch, die es selbst als vertrauenswürdig einstuft, die anderen landen in einer Warteschlange, werden als Spam markiert oder auch verworfen. Die Uni erfährt davon nichts. Wer dorthin weiterleitet, sollte deshalb in der Weiterleitung eine Kopie in Mail.UP behalten.

Für die Abwesenheitsnotiz gehen Sie auf Einstellungen, E-Mail, Abwesenheit, schalten sie auf ON und tragen Zeitraum und Text ein. Jeder Absender bekommt die Notiz nur einmal. Dazu eine Besonderheit: Wenn "Alle Mails umleiten" eingeschaltet ist, funktioniert die Abwesenheitsnotiz nicht, weil dann keine Regeln mehr abgearbeitet werden. Legen Sie die Weiterleitung in diesem Fall als eigene Regel an.

Hilfe beim ZIM

Bei Problemen hilft zuerst die Seite Mail.UP-FAQ der Hochschule. Sie führt auch die häufigsten Fehler mit Outlook auf. Der ZIM Service ist telefonisch unter +49 331 977-4444 erreichbar. Per Mail schreiben Sie an zim-service@uni-potsdam.de, auf der Seite des ZIM finden Sie auch eine Supportanfrage. Bei Phishing helfen die Hinweise in unserer Anleitung Phishing-Mail geöffnet: was tun?.

Häufige Fragen zur Uni-Potsdam-Mail

Was ist Mail.UP?

Das zentrale Webmail und die Groupware der Universität Potsdam. Sie erreichen es unter mailup.uni-potsdam.de.

Wie lautet mein Benutzername?

Die Kurzform Ihrer Adresse ohne @uni-potsdam.de, zum Beispiel ameier.

Welche Serverdaten brauche ich für Thunderbird?

IMAP imap.uni-potsdam.de Port 993 mit SSL/TLS, SMTP mailup.uni-potsdam.de Port 587 oder 465 mit SSL/TLS, Anmeldung mit Passwort, normal.

Wo ändere ich mein Passwort?

Nur auf accountup.uni-potsdam.de, auch dort setzen Sie es neu, wenn Sie es vergessen haben.

Wie lange läuft mein Account nach der Exmatrikulation?

90 Tage. Das ZIM informiert Sie vorher per Mail.

Warum kommen meine Word-Anhänge nicht an?

Weil seit dem 4. März 2025 Anhänge im alten Format Word 97 oder Excel 97 nicht mehr zugestellt werden. Speichern Sie die Datei als .docx oder .xlsx.

Weitere Hochschulen finden Sie in unserer Übersicht Uni Webmail. Wie ein Mailprogramm mit IMAP grundsätzlich funktioniert, erklärt die Seite zu IMAP. Auch die TU Ilmenau und die HS Anhalt haben eine eigene Anleitung.