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kabelmail.de Login: Anleitung zum Postfach

Ihre @kabelmail.de-Adresse rufen Sie heute unter mail.vodafone.de ab. Die alte Adresse kabelmail.de gibt es weiterhin, sie leitet aber nur noch auf das Vodafone-Portal weiter. Ihr Postfach bleibt dabei unverändert, samt aller gespeicherten Nachrichten.

Laptop mit Anmeldemaske für das E-Mail-Postfach auf einem Wohnzimmertisch, im Hintergrund der Kabelanschluss

Der Login in Kürze

Rufen Sie mail.vodafone.de auf. Auf der Anmeldeseite steht ausdrücklich, dass sie für Konten bei Vodafone, Arcor, Kabel Deutschland und Unitymedia gilt. Kabel Deutschland ist der Anbieter, zu dem @kabelmail.de gehört. Sie sind hier also richtig.

Tragen Sie im ersten Feld Ihre vollständige E-Mail-Adresse ein, also zum Beispiel max.mustermann@kabelmail.de. In das zweite Feld gehört das Passwort des E-Mail-Postfachs.

Anmeldeseite von Vodafone E-Mail und Cloud, gültig auch für Konten von Kabel Deutschland

Genau an dieser Stelle scheitern die meisten. Vodafone unterscheidet zwei Passwörter, und die Anmeldeseite weist mit dem kleinen Satz "Trag hier Dein E-Mail-/IMAP-Passwort ein" selbst darauf hin.

Zwei Passwörter, und nur eines passt hier

Das E-Mail-Passwort gehört zum Postfach und wird für Webmail, Outlook, Thunderbird und die Handy-App gebraucht. Das MeinVodafone-Passwort gehört zum Kundenkonto und wird für Verträge, Rechnungen und Tarifänderungen gebraucht.

Wer sich mit den Kundendaten am Postfach anmelden will, bekommt eine Fehlermeldung, obwohl beide Angaben für sich richtig sind. Falls Sie das E-Mail-Passwort nicht mehr wissen, führt der Weg über "Zugangsdaten vergessen" auf der Anmeldeseite.

Funktioniert meine alte Adresse überhaupt noch?

Ja. Bestehende Postfächer auf @kabelmail.de laufen weiter, Sie können weiterhin Mails empfangen und verschicken. Dasselbe gilt für die anderen Endungen aus der Vodafone-Familie, etwa @vodafonemail.de, @unitybox.de, @kabelbw.de und @arcor.de.

Neue Adressen auf @kabelmail.de vergibt Vodafone allerdings nicht mehr. Wer heute ein Postfach anlegt, bekommt eine Vodafone-Adresse.

Die alten Serveradressen laufen weiter

Das ist der Punkt, der viele verunsichert: Muss ich in Outlook oder auf dem Handy jetzt etwas umstellen, weil die Marke Kabel Deutschland verschwunden ist?

Nein. Die alten Serveradressen sind weiterhin in Betrieb und zeigen auf die Vodafone-Technik. Auch das Sicherheitszertifikat deckt beide Namen ab, es erscheint also keine Warnung im Mailprogramm. Wenn bei Ihnen alles läuft, lassen Sie es einfach so.

EinstellungServerPortVerschlüsselung
Posteingang (IMAP)imap.kabelmail.de993SSL/TLS
Posteingang (POP3)pop3.kabelmail.de995SSL/TLS
Postausgang (SMTP)smtp.kabelmail.de465SSL/TLS

Richten Sie das Konto neu ein, nehmen Sie besser gleich die aktuellen Vodafone-Adressen. Beide Wege führen zum selben Postfach.

EinstellungServerPortVerschlüsselung
Posteingang (IMAP)imap.vodafone.de993SSL/TLS
Postausgang (SMTP)smtp.vodafone.de465SSL/TLS

Beim Postausgang muss die Option "Server erfordert Authentifizierung" aktiv sein. Fehlt dieser Haken, empfangen Sie zwar Mails, können aber keine verschicken. Das ist die häufigste Ursache, wenn nur eine Richtung klemmt. Sträubt sich Ihr Programm gegen Port 465, nimmt der Postausgangsserver auch Port 587 mit STARTTLS an.

Als Benutzername tragen Sie überall die vollständige E-Mail-Adresse ein, nicht nur den Teil vor dem @.

IMAP oder POP3?

Nehmen Sie IMAP, wenn Sie Ihre Mails auf mehreren Geräten lesen. Dabei bleiben alle Nachrichten auf dem Server, Handy und Rechner zeigen denselben Stand, und was Sie auf einem Gerät löschen, verschwindet auch auf dem anderen.

POP3 holt die Nachrichten dagegen auf ein einzelnes Gerät herunter. Für Handy und Rechner parallel ist das die schlechtere Wahl, weil die Postfächer auseinanderlaufen.

Wie kabelmail.de zu Vodafone kam

Kabel Deutschland war einer der großen Kabelnetzbetreiber in Deutschland und vergab E-Mail-Adressen auf @kabelmail.de und @vodafonemail.de. 2013 übernahm Vodafone das Unternehmen.

In den Jahren danach hat Vodafone alle übernommenen Marken auf eine gemeinsame Technik gezogen: neben Kabel Deutschland auch Arcor, Unitymedia, Unitybox und Kabel BW. Deshalb landen heute alle diese Postfächer im selben Portal.

Die früheren Einstiegsseiten kabelmail.de, www.kabelmail.de und sso.kabelmail.de existieren zwar noch, leiten aber nur auf mail.vodafone.de weiter. Ein eigener Webmailer unter webmail.kabelmail.de wird nicht mehr beantwortet. Wenn Sie noch ein altes Lesezeichen haben, landen Sie also automatisch am richtigen Ort.

Wenn die Anmeldung nicht klappt

Prüfen Sie zuerst, ob wirklich das Postfach-Passwort im Feld steht und nicht das des Kundenkontos. Das ist mit Abstand der häufigste Grund.

Achten Sie außerdem auf die Feststelltaste und darauf, dass die vollständige Adresse inklusive @kabelmail.de eingetragen ist. Manche Browser ergänzen eine alte, längst geänderte Eingabe automatisch. In dem Fall hilft es, das Feld zu leeren und von Hand zu tippen.

Bleibt es dabei, setzen Sie das Passwort über "Zugangsdaten vergessen" zurück. Ändern Sie es dabei nicht nur im Browser: Ein neues Postfach-Passwort müssen Sie auch in Outlook, Thunderbird und in der Mail-App auf dem Handy nachtragen, sonst melden sich diese Programme weiter mit dem alten an und der Server sperrt den Zugang vorübergehend.

Kommen Sie trotzdem nicht weiter, hilft nur Vodafone selbst. Der Kundendienst ist über die Hilfeseiten von Vodafone erreichbar.

Was passiert bei einer Kündigung?

Die E-Mail-Adresse hängt am Vertrag. Kündigen Sie Ihren Anschluss, verlieren Sie nach einer Übergangszeit auch das Postfach. Eingehende Nachrichten werden dann nicht mehr zugestellt.

Das trifft nicht nur Vodafone, sondern alle Anbieter, deren Adressen zum Anschluss gehören. Wer seit Jahren dieselbe Adresse für Bank, Behörden und Onlineshops nutzt, hat beim Wechsel viel Arbeit vor sich.

Sichern Sie deshalb vor der Kündigung Ihre alten Nachrichten, am einfachsten über ein Mailprogramm mit IMAP. Und überlegen Sie, ob die nächste Adresse unabhängig vom Anbieter sein soll, etwa bei einem Freemail-Dienst oder mit eigener E-Mail-Adresse und eigener Domain.

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